Heute haben wir uns mal wieder für eine Stilkritik vom "Perfekten Promi Dinner" entschieden. Zum einen weil es sich um die Muttertag-Spezial Folge handelt und zum anderen weil Mandy Bork dabei ist. Mandy Bork? Ja, ganz genau. Das war die sehr sympathische Dame aus irgendeiner GNTM-Staffel. Des weiteren sind Musiker Hagen Stoll (gerade Null Ahnung wer dies ist), Schauspieler und Musiker Jimi Blue Ochsenknecht und Ex-DSDS Kandidat Thomas, der Checker, (eigentlich wollen wir uns weigern seinen Beinamen zu schreiben, aber dann weiß ja niemand wer er ist!) dabei. Da es sich um ein Special handelt, ist von jedem "Star" auch die Mutter anwesend. Wir freuen uns auf einen hoffentlich witzigen TV-Abend.
![]() |
V.l.: Natascha Ochsenknecht, Thomas 'Der Checker' Karaoglan, Hagen Stoll, Mandy Bork, Jimi Blue Ochsenknecht
(c) Foto: VOX/Andreas Friese/P185
|
Gestern habe ich mich spontan doch für den Tatort
entschieden und deshalb ist diese Stilkritik keine Live-Kritik. Doch dank Vox NOW kritisiere ich das Muttertags-Spezial des perfekten Promi Dinners einfach
einen Tag danach.
Los geht’s: In Berlin Marzahn bei Hagen beginnt das Promi
Dinner. Leider geht es uns so wie dem „Checker“ (soll aber auch die einzige
Gemeinsamkeit bleiben), denn wir haben vorerst keine Ahnung wer genau Hagen
Stoll ist. Doch Vox leistet Aufklärungsarbeit: Hagen ist der Sänger der Band
Haudegen. Wer nun aufgrund seines Äußeren Hardcore-Musik erwartet, der ist auf
dem falschen Weg. Stattdessen handelt es sich um extreme Schmalzmusik. Von der
ersten Sekunde macht Hagen seiner Mama eine Liebeserklärung nach der anderen.
Hach, wie süß. Doch irgendwann wird es leicht nervig. Zu Beginn wird der
Einkauf bei seinem Bandkollegen Sven abgeholt. Dieser wohnt leider in einer
fast leeren Wohnung, daher gibt es hier nicht viel zu kritisieren!
Nun geht es aber auf zur Mama von Hagen: Edelgard Stoll. Mit
dabei ein fetter Blumenstrauß. Etwas komisch ist natürlich, dass viel zu früh zum
Muttertag gratuliert wird. Aber da sehen wir locker drüber weg.
![]() |
Hagen Stoll
(c) Foto: VOX/Andreas Friese/P185
|
Menü von Hagen Stoll mit Edelgard Stoll:
Vorspeise: Russische Soljanka
Hauptspeise: Roulade an Klößen und Rotkraut
Nachspeise: Käse-Pfirsich-Dessert
Vorspeise: Russische Soljanka
Hauptspeise: Roulade an Klößen und Rotkraut
Nachspeise: Käse-Pfirsich-Dessert
Bei den Aussagen über das Menü beginnt der „Checker“ zum
ersten Mal (und leider nicht zum letzten Mal) beim Muttertags-Spezial sein
enormes Wissen über eigentlich alles preis zu geben. Dieses Wissen ist schier
unendlich. Unendlich dumm. Natürlich werden neben dem Essen auch die Tattoos
von Hagen zum Thema. Mandy Bork hat dazu ihre eigene Meinung: sie will sich den
ersten selbstgeschriebenen Namen ihres Kindes tätowieren lassen. Mmmhh,
hoffentlich überlegt sie sich das noch mal gut. Um zu Hagen zurück zu kommen –
er scheint trotz der Tattoos ein ganz lieber zu sein. Hätte ja auch irgendwie
verwundert, dass jeder der ein Tattoo trägt gleich böse sein soll. Nun gut.
Etwas schade an der Muttertags-Promi Dinner Folge ist jedoch, dass immer (bis
auf beim „Checker“) die Wohnungen der Mütter zu sehen sind. Deshalb kann man
zum Zuhause von Edelgard Stoll auch nur recht wenig sagen. Es ist halt etwas
altbacken eingerichtet.
Nebenbei mal: Mandy trägt in den Einblendungen ein sehr
niedliches Spitzentop (sieht nach H&M aus). Hagen selbst trägt ein
scheinbar uraltes Hemd (was irgendwie zu ihm passt), der "Checker" gewohnt
prollig angezogen und von dem Ochsenknecht-Spross ist bis jetzt nichts zu sehen.
Kaum geschrieben, erscheint der Jimi auch schon auf der
Bildoberfläche. Dieser kommt soeben vom Dreh und ist hundemüde.
Die Begrüßung bei den Stolls fällt sehr nett aus. Mandy ist gewohnt süß und
besonders stilvoll angezogen (schwarzes Minikleid und High Heels), der „Checker“
wie immer recht prollig und Hagen trägt zum ersten Mal (und leider nicht zum letzten Mal) sein Karohemd.
In einer Einblende hat der „Checker“ dann auch endlich Einsicht
und stellt fest, dass er dumm ist. Hoffentlich der erste Weg zur Besserung. Jimi ist leider
immer noch nicht dabei, da er sich erst auf dem Weg zu Hagen befindet. Deshalb beginnt
das Dinner ohne ihn. Thomas, der „Checker“, muss zu Beginn beten. Dieser Akt
wird später noch heiß von Hagen kommentiert, da er fortan bei keinen anderen Dinner mehr laut betet.
Während alle anderen „Promis“ brav essen, kommt nun auch der
kleine Ochsenknecht an. Und dieser hat Manieren, da er sich freundlich beim
Taxifahrer bedankt.
Größte Attraktion bei der Hausbesichtigung ist das Klobuch,
in dem sich die Gäste verewigen können. Solch eine Gästeattraktion kommt auch
noch bei dem Ochsenknechts vor. Nach der Hauptspeise gibt es dann einen Song für
die Mama Stoll und dann ist es nach dem Dessert auch schon vorbei.
Na ja, zuvor leistet sich Thomas noch ein Fail: Upps, der „Checker“ hat den Namen von Hagen vergessen und
nennt ihn einfach mal Heudegen. Doppelt peinlich, da die Band ja Haudegen heißt.
Neben dieser Schandtat wird auch Mandys Essverhalten kurz erwähnt, da diese
unglaublich schnell ist. Zudem verdrückt sie Unmengen. All dies lässt einen
neidisch auf ihre wirklich tolle Figur blicken.
Bewertung: 21 von 30 Punkten.
Nun ist Jimi dran. Doch die Tür öffnet seine Mutter. Ach herrje,
wie sieht Frau Ochsenknecht eigentlich aus? Lila geflochtene Haare, Smileys auf
dem Pulli, Nerd-Brille und Boyfriendjeans. Die Wohnung selbst lässt sich gut
ansehen. Im Grund ist alles in der Nicht-Farbe Weiß gehalten und einiges an
lila und pinken Kitsch wertet das Ganze auf. Nun geht Frau Ochsenknecht allein
einkaufen, da der Sohn noch schläft.
![]() |
Jimi Blue Ochsenknecht
(c) Foto: VOX/Andreas Friese/P185
|
Menü von Jimi Blue Ochsenknecht mit Natascha Ochsenknecht:
Vorspeise: Jimis Appetizer (Bruschetta mit Tomate, Rucola, Pinienkernen und Mozzarella)
Hauptspeise: Blue Main-Course (Rinderfilet mit Ofengemüse)
Nachspeise: Ochsenknechts Dessert (Mascarponecrème mit Heidelbeere und Chili-Schokolade)
Vorspeise: Jimis Appetizer (Bruschetta mit Tomate, Rucola, Pinienkernen und Mozzarella)
Hauptspeise: Blue Main-Course (Rinderfilet mit Ofengemüse)
Nachspeise: Ochsenknechts Dessert (Mascarponecrème mit Heidelbeere und Chili-Schokolade)
Bei der Menüvorstellung weiß der „Checker“ leider nicht was Appetizer
ist. Es wird immer peinlicher. Doch auch Mandy macht sich nun etwas lächerlich.
Es kommt die Frage nach der Herkunft des Namens von Jimi Blue Ochsenknecht auf.
Sie weiß leider nicht ob Jimi Hendrix nun ein Musiker war oder Whisky ist.
Na gut, dafür sitzt ihr Haar gut! ;-)
Peinlich geht es auch beim Kochen zu, denn Mutter und Sohn
tragen fortan seltsame Mützen auf dem Kopf. Doch nun wird jedem klar: die Zwei
haben ein echt tolles Mutter-Kind-Verhältnis. Es ist locker und doch
respektvoll zwischen Jimi und Natascha. Und genau dies macht sie auch auf
einmal so sympathisch.
![]() |
Jimi Blue Ochsenknecht, Natascha Ochsenknecht
(c) Foto: VOX/Andreas Friese/P185
|
Während der Kochvorbereitungen erfahren wir einige mehr oder
weniger interessante Dinge über die Familie Ochsenknecht. Zum einen wohnt Jimi eigentlich
in München, doch nun zieht er auch nach Berlin zu Mutter, Schwester und Bruder.
Zum anderen wird über das heikle Thema Dschunglecamp gesprochen. In der letzten
Staffel war dort sein Halbbruder Rocco zu sehen und Jimi redet sehr ehrlich und
nett über diese Geschichte. Irgendwie wird er immer sympathischer. Vor allem als er den
Dessert sag und seine Mama ihn korrigiert!
Die Tischdeko ist ziemlich flippig und erinnert an einen
Kindergeburtstag. Witzig ist, dass Natascha Ochsenknecht tatsächlich dasselbe
Besteck wie ich besitzt!
Vor der Begrüßung schießt sich Natascha Ochsenknecht schon
mal auf den „Checker“ ein, doch dann wird es trotzdem sehr herzlich.
Mandy ist wieder Top angezogen (Minikleid mit Schößchen), Hagen
hat das Hemd vom Vorabend an, der „Checker“ ist wieder etwas daneben, Jimi im
lässigen, sportlichen Stil und Natascha hat ihre tollen Zöpfe raus und sieht
aus als hätte sie ne 3-jährige Friseurin. Thomas, der „Checker“, outet zugleich
seine Angst vor Hunden und Mandy eröffnet, dass sie keine Tomaten und Käse mag.
Alles weltwichtige Informationen, ohne die wir nur schwer hätten weiter leben
können!
Was das Klobuch bei Familie Stoll war, dies ist die Tapete im
Flur von Familie Ochsenknecht. Während Hagen Stoll diese stilvoll verziert,
verschandelt der „Checker“ die Wand mit einem mäßig witzigen Spruch (wenn
Natascha sorgen hat, dann kann sie jederzeit die 110 wählen) und grauenhafter
Schrift.
Zum Essen wird dann auch das Geheimnis um den etwas seltsam
klingenden Namen Jimi Blue Ochsenknecht gelüftet: den Beinamen Blue hat er
erhalten, weil er bei der Geburt die Nabelschnur dreifach um seinen Hals
gewickelt hatte und blau angelaufen war. Der Name Jimi lehnt sich tatsächlich
an den des Musikers Jimi Hendrix. Außerdem erfahren wir, dass Natascha und Uwe
Ochsenknecht einst unter einem Altenheim ihre Hochzeit gefeiert hatten. Na
dann.
Nun wird auch endlich geklärt was der „Checker“ eigentlich
so macht. Neben seinem fünften Platz bei DSDS 2010, hat er sich zu einem
Schlagersänger rausgemausert. Er bringt demnächst eigenen Schmuck (oh je) und
Parfüm (Hilfe!) heraus. Um sein musikalisches Talent unter Beweis zu stellen,
singt er Natascha ein Lied vor. Schade, dass einem dies nicht erspart wurde.
Zumal er auch kein bisschen Text behalten hat.
Bewertung: 25 von 30
Punkten.
Auf geht’s zu Mandy und Mandys Mama nach Duisburg. Mandy selbst wohnt eigentlich in Frankfurt. Sie begrüßt im YSL-Shirt, schwarzer
Hose und weißen Sneakers. Das Zuhause der Modelmama ist etwas altbacken und
erinnert an das von Edelgard Stoll. Doch hier gibt es den Kater Toto, der
liebevoll Tyrann genannt wird. Mandys Kinderzimmer ist voll mit selbstgebastelten
Collagen des Vaters.
![]() |
Mandy Bork
(c) Foto: VOX/Andreas Friese/P185
|
Menü von Mandy Bork mit Ingrid Bork:
Vorspeise: Garnelen-Möhren-Suppe
Hauptspeise: Kalbsschnitzel nature mit Limettenbutter und Erbsengemüse auf Kartoffelpüree
Nachspeise: Schokotraum (Quarkkuchen mit Bitterschokolade, Himbeerjus und Vanilleeis)
Vorspeise: Garnelen-Möhren-Suppe
Hauptspeise: Kalbsschnitzel nature mit Limettenbutter und Erbsengemüse auf Kartoffelpüree
Nachspeise: Schokotraum (Quarkkuchen mit Bitterschokolade, Himbeerjus und Vanilleeis)
Schnell wird klar, dass Mady und ihre Mutter ein seltsames
Verhältnis pflegen. Eigentlich zicken sich die Zwei ständig an. Und irgendwie
verhält sich Mandy wie eine 13 jährige. Früher hat sie ihren Eltern Gutscheine für
einmal Liebsein geschenkt. Diese sollte die Mutter mal lieber dringend
einlösen.
Zur Begrüßung der Gäste hat sich Mandy Bork ziemlich genial
angezogen. Ein weißes Kleidchen, High Heels und offene Haare. Hagen hat wieder
dasselbe Hemd an, Jimi ist wieder sehr sportlich angezogen und der „Checker“
trägt wie Hagen ein Karohemd. Zum wiederholten Male betont Thomas, dass er
keinerlei Alkohol trinkt. Kurz darauf outet er seine Angst vor Katzen.
Außerdem erzählt Mandys Mutter, dass sie früher den Lambi
(bekannt aus „Let’s Dance“) trainiert hat. Sie und ihr Mann waren nämlich Profitänzer.
Nun geht es aber fröhlich zickend zwischen Mutter und Tochter in der Küche
weiter.
Ob es einen interessiert oder nicht, nun wird das Geheimnis
um Thomas Katzenangst gelüftet: früher hat ihn eine Katze von einer Mauer aus
angesprungen. Aha. Mandys Toto will die Angst nur noch schlimmer machen und
tritt ihn anscheinend unter dem Tisch. Aha. Katzen können treten. Wir werden
nicht doof sterben.
Mandy fängt langsam an gewaltig zu nerven. Zum einen durch
ihre furchtbare Art mit ihrer Mutter umzugehen. Zum anderen nennt sie alle
anderen Leutis. Warum nur?
Um sich fit zu halten hat das Model wohl gerade mit dem
Boxen angefangen. Tendenziell scheint die Schönheit wohl aber eher kein Problem
mit ihrer Figur zu haben.
Beneidenswert. Nun wird auch noch mal Lambi zu den
Eltern von Mandy befragt und als Abschluss tanzen Mandys Mutter und der „Checker“
einen Disco Fox.
Bewertung: 22 von 30 Punkten.
Jetzt ist der „Checker“ an der Reihe. Sein Proll-Image
unterstreicht er mit seinem Auftritt im Proll-Outfit und Gefährt. Gemeinsam mit
seiner Tante geht er einkaufen. Natascha Ochsenknecht vertritt nun ihren Sohn,
da dieser bei Aufnahmen in Hamburg ist. Und Mandy muss ihr Boxtalent Hagen
Stoll beweisen.
![]() |
Thomas 'Der Checker' Karaoglan
(c) Foto: VOX/Andreas Friese/P185
|
Menü von Thomas "Der Checker" Karaoglan mit Taniye Karaoglan:
Vorspeise: Erzincan Corbasi (Suppe m. Hackbällchen, Joghurt, Faden-Nudeln &
Kichererbsen)
Hauptspeise: Kutle (gefüllte Grießteigtaschen mit einer Hackfleischwürzmischung)
Nachspeise: Grießpudding-Zimt-Törtchen mit frischen Erdbeeren
Vorspeise: Erzincan Corbasi (Suppe m. Hackbällchen, Joghurt, Faden-Nudeln &
Kichererbsen)
Hauptspeise: Kutle (gefüllte Grießteigtaschen mit einer Hackfleischwürzmischung)
Nachspeise: Grießpudding-Zimt-Törtchen mit frischen Erdbeeren
Die Wohnung von Thomas, dem „Checker“, ist ziemlich
grauenhaft. Sehr kalt eingerichtet und zudem hängen überall Poster mit ihm
drauf an der Wand. Zuerst liest er ein paar mäßig witzige „deine Mudder“-Sprüche
vor. Währenddessen werken die Oma und
Mutter von Thomas in der Küche. Kaum ist er auch dabei wird es peinlich. Er
bezeichnet die Kichererbsen als Bohnen. Nachdem er sich wie ein Pascha
aufführt, fliegt er dann allerdings aus der Küche raus und schaut lieber
Fernsehen.
Irgendwann beginnt er dann aber mit der Tischdeko. Diese hat
Natascha ziemlich gut eingeschätzt, da sie tatsächlich kitschig ist, aber nicht
im Sinne von Lila und Glitzer.
Die Begrüßung ist kurz und schmerzlos. Hagen hat wieder das
Karohemd an, Mandy ein niedliches, buntes Kleid, Natascha Ochsenknecht eine
Leggings aus Leder mit einem Jeanshemd und Nieten und der „Checker“ hat eine
rosa Hose sowie ein schwarzes Hemd an. Jimi kommt zur Hauptspeise und fängt
sich von seiner Mutter gleich eine ein, da er getaugt sagt. Ihr Kommentar dazu:
„wie die Naddel aus Österreich“.
Bewertung: 21 von 30 Punkten. Damit gewinnen Jimi Blue und
Natascha Ochsenknecht.
Fazit: Insgesamt war das perfekte Promi Dinner etwas
langweilig. Sehr sympathisch sind mir Natascha und Jimi Ochsenknecht im Gedächtnis
geblieben. Gerade weil ich von diesen beiden eigentlich eine ganz andere
Meinung hatte. Die eigentliche Favoritin Mandy hat viele Pluspunkte durch ihre
furchtbare Art mit ihrer Mutter vertan, Hagen Stoll scheint ein netter Bursche
zu sein (trotzdem werde ich mir die Musik nicht anhören) und der „Checker“,
tja, der hat sich noch mehr Minuspunkte zugelegt als so schon.






Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen