1. März 2012

Die Wohnsünde: Schrankwand

Wer kennt Sie nicht, die Möbelstücke, Materialien oder Farben die längst passe sind und trotzdem noch das ein oder andere Zuhause zieren. Wir sagen diesen den Kampf an und bieten Alternativen. Heute widmen wir uns der Schrankwand.

Das Problem: Die Schrankwand ist schlicht und einfach monströs, meist nicht besonders schön und zudem auch noch völlig unnütz. Denn mal ehrlich, wofür braucht man diese? Welche Sachen müssen tatsächlich in einer Schrankwand verstaut werden? Ich persönlich bin zudem auch noch ein absoluter Gegner von Stauraum, denn alles was hinter Türen verschwindet birgt eine große Gefahr: Das Zumüllen. Sehr beliebt ist dieses Phänomen nämlich vor allem bei geschlossenen Möbelstücken. Alle Sachen für die man keine aktuelle Verwendung hat verschwinden gern darin - nach dem Motto: Aus den Augen, aus dem Sinn. Doch spätestens wenn ein Umzug kommt, ist man dann total erschrocken wie viel Quatsch man angesammelt hat. Im Übrigen stammt daher auch mit Sicherheit die Idee von Frau Rowling für den Titel "Harry Potter - Und die Kammer des Schreckens".

Die Alternative: Mal ehrlich, braucht man wirklich eine Alternative für die Schrankwand? Eher nicht. Doch es gibt Möglichkeiten sich trotzdem das Wohnzimmer voll zu stellen. Neben Bücherregalen, die ich persönlich für die beste Alternative halte, können auch sogenannte TV-Möbel alias Sideboards zum Einsatz kommen. Letztere Alternative drückt den akuten Fernsehkonsum des Besitzers aus. Dessen muss man sich bewusst sein, denn schließlich soll eine Inneneinrichtung ja auch die Persönlichkeit des Bewohners widerspiegeln. Zumindest wenn man der aktuellen Fernsehwerbung eines Möbelshops glaubt. 
Wer sich vor akuten Messie-Problemen sowie den daraus folgenden peinlichen Auftritten in TV-Sendungen schützen will, der sollte zu offenen Möbelstücken fürs Wohnzimmer tendieren. Schließlich behält man so den Überblick über die eigene Sammelleidenschaft.
Eine wunderbare, offene Alternative zur Schrankwand ist dieses Regal. maisonsdumonde.com (690 €)

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